Bericht über den 3. Christustag

09
Okt

Am Samstag den 9. Oktober lud die Christusbewegung zum 3. Christustag zum Thema „Fürchte dich nicht – Gottes Wort in schwieriger Zeit“ nach Ramsau am Dachstein ein. Unsere Gemeinde war mit vierzehn Teilnehmern vertreten.

Die Christusbewegung ist ein Zusammenschluss aus Gemeinden, Werken und Einzelpersonen innerhalb der Evangelischen Kirche in Österreich. Die Vision ist, dass eine sich verändernde Kirche ihre Grundfeste, den Kern des Glaubens an unseren Erlöser Jesus Christus nicht vergisst. ER ist für mich und dich am Kreuz gestorben zur Vergebung unserer Sünden. ER ist für mich und dich auferstanden, dass wir mit ihm und er in uns lebt, heute und in alle Ewigkeit. ER ist der Sohn Gottes. Die Bibel ist Gottes Wort und nicht „nur ein Geschichtsbuch“. Darauf vertrauen die Mitglieder der Christusbewegung und glauben daran. Wenn unsere Kirche diese frohe Botschaft, die gute Nachricht, vergisst, erinnern wir sie und uns daran. Es ist nicht das Ziel der Christusbewegung, eine neue Kirche zu sein oder Menschen zu ermutigen, aus der Evangelischen Kirche auszutreten. Vielmehr soll diese Bewegung dazu dienen, unsere Kirche in diesem festen Glauben zu erneuern.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Christustages wurden vor dem herrlichen Bergpanorama des Dachsteins durch die Gastgeber herzlich begrüßt. Nach der Andacht durch Pfr. i.R. Andreas Meißner sprach Pfr. Dr. Hartmut Schmid von der internationalen Hochschule Liebenzell in seinem Festvortrag darüber, warum sich Christen auch in schwierigen Zeiten nicht zu fürchten brauchen – haben sie doch Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser an ihrer Seite. Dabei legte Pfr. Schmid eindrücklich dar, warum es für uns als seine Nachfolger wichtig ist, sich nicht nur auf Gottes Zuspruch zu verlassen, sondern auch auf seinen Anspruch an uns nicht zu vergessen, wie wir unser Leben nach seinem Willen führen sollen – beides hat er uns in seinem Wort, der Bibel, mitgeteilt. Dann braucht Furcht keinen Platz mehr in unserem Leben zu finden.

Nach der anschließenden Diskussion der Teilnehmer mit Pfr. Schmid durften wir beim gemeinsamen Mittagessen zirka 70(!) Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Region Schladming und Ramsau kennenlernen, die am Nachmittag mit einem Theaterstück zum Mitmachen ebenfalls einen Beitrag zum Christustag beisteuerten. Zu sehen und zu erleben, wie viele junge Menschen in dieser Gegend liebevoll eingeladen werden, Jesus kennen zu lernen und dabei unterstützt werden zur mutigen und tatkräftigen Zukunft ihrer Gemeinden und unserer Kirche zu werden, hat mich tief bewegt.

Neben dem Tätigkeitsbericht der Christusbewegung und einem kurzen Bericht von Kurt Igler über die Arbeit des christlichen Hilfswerkes Open Doors für verfolgte Christen in aller Welt war in den Pausen genug Zeit, sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen, neue Bekanntschaften zu machen und die Ausstellung verschiedener Gemeinden und Werke zu besuchen.

Die Evangelische Pfarrgemeinde Melk-Scheibbs ist übrigens seit der Gründung der Christusbewegung vor ungefähr zwei Jahren offizielles Mitglied. Wenn auch Sie, liebe Leserin und lieber Leser, Mitglied in dieser zukunftsweisenden Bewegung werden oder einfach nur mehr über die Christusbewegung erfahren wollen, besuchen Sie www.christusbewegung.at Dort finden Sie auch den Festvortrag zum Nachhören.

Bis zum nächsten Christustag, hoffentlich mit neuerlicher, zahlreicher Beteiligung aus unserer Gemeinde, Ihr Kurator Werner Oberegger

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