Gemeindefreizeit in Hipping

04
Okt

Wie lassen sich Austausch mit Glaubensgeschwistern, herausfordernde Erzählungen und gemeinsames Nachdenken mit einem kurzen Familienurlaub verbinden? Genau, durch die schon seit Jahren bestehende Gemeindefreizeit in Hipping im Attergau.

Hier lernen wir die Gedanken des anderen kennen, erzählen von schwierigen und auch positiven Erlebnissen, finden Anregungen zum Wachstum und Erleben die reichhaltige Fülle Gottes. Viel ausführlicher als im Anschluss nach einem Gottesdienst ist Zeit vorhanden, um über Gehörtes gemeinsam zu reden und um über Impulse von Lehreinheiten nachzudenken und sich zu beteiligen.

Dieses Jahr durfte ich, Thomas Carlsson, das erste Mal als Referent mit dabei sein und zum Thema „gemeinsam unterwegs mit Christus, auf dem Weg zu ihm“ 4 Impulseinheiten mit gemeinschaftlichem Bibellesen abhalten.

Das Thema wirkt wie ein Widerspruch in sich. Wie kann man gleichzeitig mit einer bestimmten Person unterwegs sein, und dabei als gemeinsames Ziel genau diese Person haben?

Es wird dadurch gelöst, dass wir alle Jesus in seiner Herrlichkeit als Ziel haben. Eine Herrlichkeit die wir wohl schon in diesem Leben erahnen in all den schönen Dingen. In der Fülle wird es sie bei ihm in der Ewigkeit geben. Im ewigen Leben bei ihm und beim Vater.

Zum anderen sind wir zusammen als Gemeinde unterwegs zu dieser Herrlichkeit und haben Jesu Geist als Helfer mit dabei. Er ist der Tröster, der uns ermutigt. Er erinnert an die Wahrheit, die Jesus über unser Leben in seinem Wort mitgeteilt hat.

Schließlich ist Jesu Leben auf der Erde das perfekte Beispiel einer vollkommenen Lebenslinie. Uns allen gelingt so ein perfekter Lebensweg leider nicht, wir sündigen im Kleinen wie im Großen. Und benötigen daher Jesu perfekten Weg als unbedingte Hilfe in Ewigkeit (die Bibel spricht hier klar von nötiger Errettung).

So beschreibt sich Jesus dann mit den Worten: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Er ist also gleichzeitig Ziel, Helfer auf dem Weg zum Ziel und der unbedingt einzuschlagende Weg.

Diese Erkenntnis hat uns durch die vier Tage des verlängerten Pfingstwochenendes begleitet.

Ebenso toll wie die Bibelarbeiten war die Kinderbetreuung durch Judith Lejsek und Fiona Oberegger. Die Kinder durften zu den Themen „Barmherziger Samariter“, „Die wunderbare Brotvermehrung“, „Abendmahl“ und „Vater unser“ jeweils eine Geschichte hören, basteln und zeichnen. Dann ging es jeweils hinaus zum Spielplatz, wo sich die Kinder bis zum Mittagessen noch austoben konnten.

Judith und Fiona, diese beiden fleißigen und unerschütterlichen Damen, übernahmen zudem die Gesamtplanung für die Gemeindefreizeit. Diese durchaus schwierige und logistisch sehr aufwendige Aufgabe erledigten sie mit Bravour und haben durch ihre großartige Arbeit ein einladendes und reibungslos ablaufendes Ambiente geschaffen. Wir danken ihnen von Herzen dafür!

Ein besonderer Dank geht auch an Luca Hinkelmann, der unsere Jugend über das verlängerte Wochenende begleitet hat und durch das Erstellen eines Kurzfilmes mit den Jugendlichen ein spannendes und vielfältiges Programm gestaltet hat.

Doch was darf auf einer Familienfreizeit auf keinen Fall fehlen? Natürlich, Ausflüge.

Am Samstagnachmittag ging unser erster Ausflug zum Wildholzweg bei Nußdorf am Attersee. Begleitet wurden wir von unserem Pfarrer Làszlò Làszlò, der uns an diesem Nachmittag auf der Freizeit besucht und eine Wanderandacht gehalten hat. Die Kinder und auch die Erwachsenen hatten auf dem Weg hin und zurück viel Spaß bei den verschiedenen Kletter- und Rutschmöglichkeiten und etliche gute und ermutigende Gespräche!

Am Sonntagnachmittag ging der zweite Ausflug zum Gläsernen Tal in Weißenkirchen. Wir haben uns über Kräuter und Pflanzen am Wegrand unterhalten und die Kinder (und auch die Papas!) erfreuten sich am Steinewerfen und -suchen im Bach. Nasse Füße und leider auch Schuhe waren inkludiert …. 🙂

Den Schlussgottesdienst am Montagnachmittag feierten dann alle Gruppen zusammen; die Kinder steuerten viele Lieder bei und die Jugendlichen zeigten ihren selbstgedrehten, außerordentlich gut gelungenen Film zum verlorenen Sohn.

Nebst der Bibelarbeit und den Ausflügen durften wir auch gemeinsam Lobpreislieder singen, sowohl vor den Inputs als auch beim Tagesabschluss. Für die nächste Freizeit haben sich die Teilnehmenden mehr freestyle Lobpreis gewünscht, bei dem sich jeder seine Wunschlieder aussuchen kann. Das werden wir mit Freuden umsetzen.

Thomas & Sabine Carlsson, Fiona Oberegger


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